Studie zeigt: Dunkle Schokolade könnte das Risiko für Typ-2-Diabetes senken
- Redaktion Mittagsmagazin
- 8. Dez. 2024
- 1 Min. Lesezeit
Eine neue Studie zeigt einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Verzehr von dunkler Schokolade und einem geringeren Risiko für Typ-2-Diabetes. Mehr dazu jetzt in den "Besser Leben News".
Die Studie, die von einem Forschungsteam der Harvard School of Public Health durchgeführt wurde, analysierte die Daten von über 192.000 Erwachsenen. Dabei zeigte sich, dass Personen, die regelmäßig – mindestens fünfmal pro Woche – dunkle Schokolade konsumierten, seltener an Typ-2-Diabetes erkrankten als solche, die nur selten oder gar keine Schokolade aßen.
Was macht dunkle Schokolade so besonders?
Der Schlüssel zu den gesundheitlichen Vorteilen liegt vermutlich in den Flavanolen, einer Gruppe von sekundären Pflanzenstoffen, die in dunkler Schokolade in hoher Konzentration vorkommen. Diese Stoffe könnten schädliche Effekte von Zucker und gesättigten Fetten, die ebenfalls in Schokolade enthalten sind, abmildern. Interessanterweise zeigte sich dieser schützende Effekt nur bei dunkler Schokolade. Milchschokolade hingegen brachte keine vergleichbaren gesundheitlichen Vorteile.
Vorsicht vor voreiligen Schlüssen
Obwohl die Ergebnisse der Studie optimistisch stimmen, warnen Fachleute davor, die positiven Effekte als gesicherte Tatsache anzusehen. Weitere Untersuchungen sind notwendig, um zu verstehen, wie genau dunkle Schokolade das Diabetesrisiko beeinflussen könnte. Auch die langfristigen Auswirkungen des Konsums von Schokolade auf die Gesundheit müssen noch genauer erforscht werden.