Trump stoppt Maut: Gebühren in Manhattan nach wenigen Monaten abgeschafft
- Redaktion Mittagsmagazin
- 20. Feb.
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US-Präsident Donald Trump hat das umstrittene Maut-System im Süden Manhattans abrupt beendet. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.
Wie Verkehrsminister Sean P. Duffy mitteilte, wurde die zuvor erteilte Genehmigung für das Programm von der Regierung zurückgezogen. Dabei war das System erst am 5. Januar in Kraft getreten.
Gebühren für Autofahrer abgeschafft
Bislang mussten Autofahrer, mit wenigen Ausnahmen, täglich neun Dollar zahlen, um im südlichen Teil von Manhattan unterwegs zu sein. Die Einnahmen sollten für den Ausbau des öffentlichen Nah- und Regionalverkehrs sowie für Infrastrukturprojekte verwendet werden. Doch Trump, der selbst Immobilien in dem betroffenen Gebiet besitzt – darunter den Trump Tower –, hatte bereits im Wahlkampf versprochen, das Maut-System nach seinem Amtsantritt zu beenden.
"Manhattan ist gerettet"
Nach der offiziellen Ankündigung feierte Trump seine Entscheidung auf seiner Plattform Truth Social mit den Worten: "Die Maut ist tot, Manhattan und ganz New York sind gerettet." Er fügte noch hinzu: "Lang lebe der König."
Das Weiße Haus veröffentlichte daraufhin ein Foto des Präsidenten mit einer Krone auf dem Kopf vor der Skyline von New York.
Widerstand aus New York
Die demokratische Gouverneurin von New York, Kathy Hochul, reagierte umgehend auf X (ehemals Twitter). Sie stellte klar: "Donald Trump ist kein 'König', und wir werden nicht zulassen, dass er die New Yorker auf seiner Rachetour als Killer benutzt." Sie kündigte zudem an, dass die Verkehrsbehörde des Staates bereits rechtliche Schritte eingeleitet habe, um das Maut-Programm zu retten.