Trump und die Geschichtsschreibung: Wie der US-Präsident die Darstellung der Vergangenheit verändern will
- Redaktion Mittagsmagazin
- 28. März
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US-Präsident Donald Trump setzt sich für eine Neugestaltung der amerikanischen Geschichtsschreibung ein. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.
Zu diesem Zweck hat er seinen Stellvertreter J.D. Vance damit beauftragt, insbesondere in Museen Einfluss auf die Darstellung der Vergangenheit zu nehmen. Ziel sei es, eine Sichtweise zu etablieren, die im Einklang mit den Leitlinien der aktuellen Regierung steht.
Kritik an einer "verzerrten Geschichtsschreibung"
In einem Dekret mit dem Titel "Wiederherstellung von Wahrheit und Vernunft in der amerikanischen Geschichte" begründet Trump diese Maßnahme mit einer vermeintlichen Verfälschung historischer Fakten in den letzten zehn Jahren. Laut dem Republikaner habe es organisierte Bestrebungen gegeben, die US-Geschichte umzuschreiben und dabei Ideologie über die Wahrheit zu stellen.
"Revisionistische Bewegung" als Ursache
Trump macht eine sogenannte "revisionistische Bewegung" verantwortlich, die von der vorherigen demokratischen Regierung gefördert worden sei. Er kritisiert, dass die USA zunehmend negativ dargestellt wurden:
"Das unvergleichliche Erbe unserer Nation, das Freiheit, Rechte des Einzelnen und das Glück der Menschen vorantreibt, wurde als rassistisch, sexistisch, unterdrückerisch oder anderweitig unrettbar mit Makeln behaftet dargestellt."
Kritik an der Smithsonian Institution
Als Beispiel für diese Entwicklung nennt Trump die Smithsonian Institution, die zahlreiche Museen in Washington betreibt. Seiner Ansicht nach sei die Einrichtung in den letzten Jahren von einer polarisierenden Ideologie beeinflusst worden, die sich stark an ethnischer Zugehörigkeit orientiere. Er sieht darin eine gefährliche Entwicklung, die es zu korrigieren gilt.