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Washington, D.C.: Entfernung des "Black Lives Matter"-Schriftzugs nach Druck der Republikaner

Der US-amerikanische Hauptstadtbezirk Washington, D.C. wird den "Black Lives Matter"-Schriftzug an einer Straße in der Nähe des Weißen Hauses entfernen. Dies erfolgt auf Druck der Republikaner, wie die demokratische Bürgermeisterin Muriel Bowser auf der Plattform X bekanntgab. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.


Republikanische Drohungen mit Haushaltskürzungen


Der Anlass für die Entscheidung war eine Drohung eines republikanischen Kongressabgeordneten aus Georgia, massive Mittelstreichungen für den Bezirk durchzuführen, sollte der Schriftzug nicht entfernt und der gleichnamige Platz nicht umbenannt werden. Da die Republikaner in beiden Kammern des Kongresses die Mehrheit haben, könnte diese Forderung weitreichende Folgen für die Stadt haben.


Zukunft des Platzes und geplante Projekte


Laut Bowser soll der Platz künftig Teil eines größeren Projekts werden. In diesem Rahmen sollen junge Menschen und Künstler*innen Werke zur Feier des 250. Geburtstags der USA gestalten.


Hintergrund des "Black Lives Matter"-Schriftzugs


Das Wandbild war im Juni 2020 von Bürgermeisterin Bowser angeordnet worden, nachdem tagelange Proteste gegen Polizeibrutalität in der Stadt stattgefunden hatten. Diese Proteste waren eine Reaktion auf den Mord an George Floyd durch einen Polizisten in Minneapolis. Zudem wurde die Kreuzung in "Black Lives Matter"-Plaza umbenannt.

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