Zugausfälle bei der Deutschen Bahn: Steigende Zahlen durch Streiks und Wetterereignisse
- Redaktion Mittagsmagazin
- 14. Feb.
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Die Zahl der Zugausfälle bei der Deutschen Bahn steigt kontinuierlich an. Besonders betroffen sind sowohl der Regional- als auch der Fernverkehr. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.
Während 2019 nur ein Prozent der Fernverkehrsfahrten gestrichen wurde, lag dieser Anteil im Jahr 2024 bereits bei vier Prozent. Diese Zahlen stammen aus einer Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf die Anfrage des Grünen-Abgeordneten Matthias Gastel. Dabei wurden neben Streiks auch andere externe Einflüsse berücksichtigt. Im Regionalverkehr fielen 2023 insgesamt fünf Prozent der geplanten Fahrten aus.
Über 13.000 ausgefallene Fahrten im Fernverkehr
Ein ähnliches Bild zeigt sich in der Antwort auf die Anfrage des FDP-Abgeordneten Torsten Herbst. Demnach verzeichnete die Deutsche Bahn allein im Jahr 2023 mehr als 13.600 ausgefallene Fernverkehrsfahrten. Über 60 Prozent dieser Ausfälle wurden durch externe Einflüsse verursacht.
Nahezu die Hälfte aller Ausfälle ereignete sich streikbedingt im Januar und März 2024. Der Tarifkonflikt mit der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) führte zu erheblichen Einschränkungen im Bahnverkehr. Besonders stark betroffen waren die Monate Januar und März 2024.
Naturgewalten verschärfen die Situation
Nicht nur Streiks führten zu Ausfällen – auch das Wetter spielte eine entscheidende Rolle. Im Juni 2024 sorgte Starkregen in Süddeutschland für massive Einschränkungen. Mehrere Strecken mussten vorübergehend gesperrt werden, was zu einem weiteren Anstieg der Zugausfälle führte.