Émiles letzte Ruhe: Abschied im Heimatort
- Redaktion Mittagsmagazin
- 2. Jan.
- 1 Min. Lesezeit
Der zweijährige Émile, dessen Schicksal Frankreich bewegte, wird in seiner Heimatgemeinde Le Vernet zur letzten Ruhe gebettet. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.
Die Beerdigung ist für den 8. Februar geplant und soll ausschließlich im engsten Kreis der Familie stattfinden.
Eine öffentliche Messe zur Erinnerung
Bevor die Familie Abschied nimmt, wird es eine Messe in der Basilika Sainte-Marie-Madeleine in Saint-Maximin im Var geben. Laut dem französischen Sender BFMTV sei eine „Zeremonie der Dankbarkeit für das Leben dieses Kindes“ geplant. Dominique Rey, Bischof der Diözese Fréjus-Toulon, betonte, dass die Familie trotz ihres Leids in ihrem christlichen Glauben Hoffnung finde. Der Bischof selbst wird nicht anwesend sein können, möchte jedoch alles tun, um den Angehörigen in dieser schweren Zeit beizustehen.
Ein schicksalhafter Sommer in den französischen Alpen
Émile verschwand am 8. Juli 2023 aus dem Garten seiner Großeltern in Le Vernet, einer kleinen Gemeinde in den französischen Seealpen. Was als harmloser Sommertag begann, entwickelte sich zu einem Alptraum: Die Suche nach dem Jungen erstreckte sich über Monate und wurde zu einem der größten Vermisstenfälle des Landes. Polizei und Helfer durchkämmten die Umgebung mit Spürhunden, Drohnen und Wärmebildkameras – ohne Erfolg.
Ein tragischer Fund im Wald
Erst am 30. März 2024 stieß eine Spaziergängerin in einem nahegelegenen Wald auf die Überreste des Jungen. Sie fand Knochen und den Schädel Émiles, den sie zur Polizei brachte. In der Nähe wurden auch Kleidungsstücke des Kindes entdeckt. Trotz monatelanger Ermittlungen bleibt die Ursache seines Todes ungeklärt. Die Umstände seines Verschwindens und die tragischen Geschehnisse werfen bis heute Fragen auf, die unbeantwortet bleiben.