ÖPNV: Volker Wissing plädiert für den Erhalt des Deutschlandtickets
- Redaktion Mittagsmagazin
- 24. März
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Der scheidende Bundesverkehrsminister Volker Wissing (parteilos) setzt sich für den Fortbestand des Deutschlandtickets ein. Alles dazu in den Nachrichten im LSJonline-Mittagsmagazin.
Er warnte davor, eine so weitreichende Reform vorzeitig zu stoppen und bezeichnete dies als "Rückschrittspolitik". Diese Aussage traf er im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.
Ein Meilenstein der Modernisierung
Wissing sieht das Deutschlandticket als einen bedeutenden Fortschritt: "Es ist der größte Modernisierungsschub der letzten Jahrzehnte." Das Ticket fördere die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs und bringe insbesondere Arbeitnehmer*innen finanzielle Entlastung. „Vor allem im ländlichen Raum, denn dort ist der Entlastungseffekt besonders groß“, betonte er.
Streitpunkt in den Koalitionsverhandlungen
Die Zukunft des Deutschlandtickets bleibt ungewiss, da es ein zentrales Thema in den Koalitionsgesprächen zwischen SPD und den Unionsparteien ist. Noch ist unklar, ob es über das Jahresende hinaus bestehen bleibt. Der Bund finanziert das Ticket nur bis Ende des Jahres, und eine weitere Förderung ist noch nicht gesichert. Besonders die CSU äußert sich kritisch zu zusätzlichen Bundesmitteln für das Projekt.