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Neuer Monat, neue Änderungen: Das ändert sich im April

Der April bringt zahlreiche Änderungen mit sich – sei es im Straßenverkehr, bei Finanzen oder Gesundheitsregelungen. Ein Überblick über die wichtigsten Neuerungen, jetzt im LSJonline-Mittagsmagazin.


Blitzermarathon: Tempo kontrollieren!


Vom 7. bis 13. April steht in vielen Bundesländern eine intensive Geschwindigkeitskontrolle an, die sogenannte „Speedweek“. Besonders am 9. April sind vermehrt Blitzer im Einsatz. Wer sich also bereits auf dem Weg in die Osterferien befindet, sollte besonders aufmerksam sein.


Berlin, Niedersachsen, Saarland und Sachsen beteiligen sich nicht an der Aktion. In einigen Regionen werden die Blitzer-Standorte im Voraus veröffentlicht, dennoch kann es jederzeit zu unangekündigten Kontrollen kommen.


Elterngeld: Strengere Einkommensgrenze ab April


Ab dem 1. April 2025 tritt eine Änderung beim Elterngeld in Kraft: Der Anspruch entfällt für Eltern, deren Jahreseinkommen über 175.000 Euro liegt. Bislang lag die Grenze bei 200.000 Euro. Die neue Regelung gilt für alle Kinder, die ab diesem Datum geboren werden. Maßgeblich ist das Einkommen aus dem Vorjahr.


Digitaler Führerschein: Testphase startet


Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) plant, den Führerschein in eine App zu integrieren. Nach internen Tests startet im April eine öffentliche Testphase.


„Nach einer internen Testphase können interessierte Bürgerinnen und Bürger die App ab April erproben“, so das BMDV. Die Erfahrungen der Nutzer sollen dabei in die Weiterentwicklung einfließen.


Neue Fragen in der Führerscheinprüfung


Ab dem 1. April 2025 tritt ein überarbeiteter Fragenkatalog für die theoretische Führerscheinprüfung in Kraft.


  • 123 Fragen wurden gestrichen – unter anderem wegen rechtlicher Änderungen.

  • 64 neue Fragen kamen hinzu, z. B. zu Rechtsabbiegen und Vorfahrtsregelungen.


Großbritannien-Reisen: Elektronische Einreisegenehmigung erforderlich


Ab dem 2. April 2025 benötigen Reisende eine elektronische Reisegenehmigung (ETA), sofern sie kein Visum beantragen müssen. Die Kosten betragen bis zum 8. April 10 Pfund (ca. 12 Euro), danach steigen sie auf 16 Pfund (ca. 19 Euro).


Wichtig:

  • Jede Person, auch Kinder, muss eine ETA beantragen.

  • Die Beantragung erfolgt über die UK ETA App oder das Online-Portal der britischen Regierung.

  • Die Genehmigung ist zwei Jahre gültig und wird in der Regel innerhalb von drei Tagen ausgestellt.

  • Transit-Passagiere, die den Flughafen nicht verlassen, benötigen keine ETA.


Elektronische Patientenakte: Bundesweiter Start


Nach einer Testphase in Franken, Hamburg und Teilen Nordrhein-Westfalens soll die elektronische Patientenakte (ePA) ab April bundesweit eingeführt werden.


Gesundheitsdaten wie Röntgenbilder oder Laborbefunde werden digital gespeichert und für Kassenpatienten automatisch bereitgestellt – außer sie widersprechen aktiv. Das Bundesgesundheitsministerium betont, dass der Rollout erst nach vollständiger Installation aller Sicherheitsupdates erfolgt.


Höhere Paketpreise bei Hermes


Nach Preiserhöhungen bei DHL und Deutscher Post zieht auch Hermes nach. Ab dem 1. April 2025 gelten folgende Preise für die Haustür-Zustellung:

  • Hermes-Päckchen: 4,89 € (online), 4,95 € (im Shop) – bisher 4,50 €

  • S-Paket: 5,49 € (online), 6,45 € (im Shop) – bisher 4,95 €/5,95 €

  • M-Paket: 6,99 € (online), 7,95 € (im Shop) – bisher 6,75 €/6,95 €

  • L-Paket: 10,99 € (online), 11,95 € (im Shop) – bisher 10,95 €/11,95 €

  • XL- & XXL-Pakete: 28,99 €/33,99 € – bisher 28,95 €/33,95 €


Beim Versand in einen Paketshop steigen ebenfalls einige Preise, das L-Paket wird hingegen günstiger.


Darmkrebsvorsorge für Frauen schon ab 50


Bisher hatten Männer ab 50 Jahren Anspruch auf eine Darmspiegelung, Frauen hingegen erst ab 55. Ab dem 1. April 2025 wird die Altersgrenze für Frauen auf 50 Jahre gesenkt.


Jede Person hat damit zweimal Anspruch auf eine Koloskopie im Abstand von zehn Jahren oder alternativ auf einen weniger zuverlässigen Stuhltest alle zwei Jahre.


Gehaltserhöhungen für Millionen Beschäftigte


Ab April gibt es in mehreren Branchen mehr Geld:


Deutsche Post:

  • Tarifangestellte erhalten zwei Prozent mehr Lohn.


Baugewerbe:

  • Westdeutschland: +4,2 %

  • Ostdeutschland (Lohngruppe 1): +5 %

  • Diese Erhöhung ist Teil eines dreistufigen Tarifs, die letzte Stufe folgt 2026.

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