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News kompakt vom 25. Februar 2025

Hier sind die Kurznachrichten von "LSJonline Kompakt" mit den Themen des Tages am 25. Februar 2025:


Mpox-Alarmstufe

WHO berät über Fortbestand der internationalen Notlage


Seit August 2024 gilt die höchste Alarmstufe der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aufgrund einer neuen Variante des Mpox-Virus in Afrika. Nun steht die Entscheidung an, ob die "Gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite" (PHEIC) weiterhin aufrechterhalten werden soll. Die Situation wird zusätzlich durch den Vormarsch von Rebellen im Osten der Demokratischen Republik Kongo erschwert. Dort hat sich die Variante Klade Ib seit 2024 ausgebreitet, wodurch Hunderttausende Menschen zur Flucht gezwungen wurden.


FDP-Spitze

Strack-Zimmermann setzt auf kollektive Parteiführung


Nach dem Wahldebakel der FDP plädiert die Europapolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann für eine kollektive Führung der Partei. "Es wird nicht mehr den großen Vorsitzenden, die große Vorsitzende geben können", betonte sie im rbb. Parteichef Christian Lindner und Generalsekretär Marco Buschmann hatten zuvor ihren Rücktritt angekündigt. Neben Strack-Zimmermann zeigte auch der bisherige Vizevorsitzende Wolfgang Kubicki Interesse an einer führenden Rolle in der Partei.


Schuldenbremse bleibt

Merz erteilt Reformplänen eine deutliche Absage


CDU-Chef Friedrich Merz erteilte einer kurzfristigen Reform der Schuldenbremse eine Absage. "Es ist in der naheliegenden Zukunft ausgeschlossen, dass wir die Schuldenbremse reformieren", erklärte er. Eine Änderung wäre eine "ziemlich umfangreiche, schwierige Arbeit". Ebenso zurückhaltend zeigte sich Merz hinsichtlich einer Aufstockung des Sondervermögens für die Bundeswehr zur Verbesserung der Ausrüstung.


WHO-Bericht

Europa steht vor einer langfristigen Gesundheitskrise


In ihrem Europäischen Gesundheitsbericht warnt die WHO vor einer besorgniserregenden Entwicklung: Wichtige Gesundheitsindikatoren verschlechtern sich trotz einzelner Fortschritte. Ursachen sind unter anderem die rapide Alterung der Bevölkerung, Fachkräftemangel im Gesundheitswesen, Folgen des Klimawandels sowie gezielte Desinformation. WHO-Regionaldirektor Hans Henri Kluge zeigte sich insbesondere über die Situation junger Menschen alarmiert: Trotz ständiger digitaler Vernetzung fühlen sich viele einsamer als je zuvor.

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